In verschiedenen Ländern haben sich im Laufe der Zeit Techniken herausgebildet, die den Pflanzen ein bestimmtes Aussehen geben, oder bei denen die Pflanzen auf besondere Art und Weise angepflanzt und gepflegt werden.
Seiten, die besondere Techniken zum Anbau oder der Pflege von Gärten oder bestimmten Pflanzen beschreiben (z.B. Pflege und Schnitt von Bonsais, ökologischer Anbau) werden in dieser bzw. den entsprechenden Unterkategorien gesammelt. Unternehmen/Personen, die Leistungen auf dem Gebiet der Pflege und Aufzucht von Pflanzen anbieten oder spezielle Produkte entwickelt haben, sollten sich in der Kategorie für ihren Ort anmelden.
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Ikebana ist die klassische japanische Kunst des Blumenarrangierens, deren Ziel es ist, Blumen, Zweige und Blätter zur Geltung zu bringen und dabei selbst zu geistiger Konzentration, Ruhe und Harmonie zu finden. Aus den Pflanzen entstehen vergängliche Skulpturen, die die Stimmung einer Jahreszeit, den Charakter einer Landschaft oder aber die Gefühle des Gestalters anklingen lassen. Es geht dabei nicht um eine möglichst große Fülle von Pflanzen, sondern um die Schönheit jedes einzelnen Elementes. In dieser Konzentration auf das Wenige, Wesentliche, auf das Hier und Jetzt liegt der geistig-meditative Aspekt der Blumenkunst. Im Laufe der Zeit entwickelten sich in Japan verschiedene Ikebana-Schulen. Die traditionsreichste ist die auf das 8. Jahrhundert zurückreichende Ikenobo-Schule, in der auch heute noch streng geregelte klassische Formen wie z.B. Rikka und Shoka neben modernen, freien Formen gepflegt werden. In der 1926 gegründeten Sogetsu-Schule steht der freie künstlerische Ausdruck im Vordergrund. Die Arrangements vermitteln wie andere Formen moderner bildender Kunst Gedanken und Gefühle des Gestalters.