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Die Archäometrie ist eine Hilfswissenschaft der Archäologie, die naturwissenschaftliche Methoden zum Auffinden, Untersuchen und Datieren von archäologischen Funden bereitstellt. Biowissenschaften, Chemie, Geowissenschaften und Physik auf der einen Seite, archäologische Disziplinen, Kunstgeschichte, Denkmalpflege andererseits arbeiten fachübergreifend zusammen.
Das europäische Mittelalter reicht vom Ende des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert n. Chr. bis zum Ende des Oströmischen Reiches (Byzanz) im 15. Jahrhundert n. Chr.
Die Vor- und Frühgeschichte [Prähistorie, Urgeschichte] beginnt mit dem Auftreten des Menschen und endet zeitlich und räumlich dort, wo neben die Bodenfunde in erheblichem Umfang auch schriftliche Quellen treten. Nach der Definition des Menschen als "Werkzeug herstellendes Lebewesen" (B.Franklin) beginnt das Forschungsgebiet der Vorgeschichte vor 2-3 Mio. Jahren mit der Steinzeit (unterteilt in Altsteinzeit [Paläolithikum], Mittelsteinzeit [Mesolithikum], Jungsteinzeit [Neolithikum]). Dementsprechend wird auch die Entwicklung der frühen Hominiden wie Homo Erectus und Neandertaler unter den Sammelbegriff "Vorgeschichte" gefaßt. Auf die Steinzeit folgen Bronze- und Eisenzeit. Diese am Beispiel der europäischen Vorgeschichte erarbeiteten Begriffe können aber nicht an einen bestimmten Zeitraum oder Ort gebunden werden. So endet beispielsweise im Nahen Osten die Vorgeschichte Jahrtausende vor der Zeitenwende, während sie in Teilen Amerikas erst von den europäischen Einwanderern im 16. Jahrhundert beendet wurde.
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Letzte Änderung: Freitag, 26. Dezember 2008 20:33 Uhr EST - editieren