Die Allgemeine Pharmakologie ist die Lehre von der Wechselwirkung zwischen Substanzen (Arzneimittel, Medikament) und dem Organismus (insbesondere dem Menschen). Unterschieden wird hierbei insbesondere die Pharmakodynamik (Wirkung der Substanz auf den Organismus) von der Pharmakokinetik ("Lebensweg" der Substanz im Organismus von Aufnahme über Verteilung und Verstoffwechselung bis zur Ausscheidung oder Ablagerung). Wichtige Teilbereiche sind die Allgemeinen Pharmakologie (Grundlegende Mechanismen von Substanzen), die Spezielle Pharmakologie (Anwendung von Medikamenten und Wirkmechanismen) und die Klinische Pharmakologie (Entwicklung und Evaluierung neuer Wirkstoffe mittels klinischer Studien, Erkenntnisse zu Wechselwirkungen). Letztere stellt ein sehr wichtiges (und junges, eigenständiges) Teilgebiet dar, da nicht alle aus der Grundlagenforschung und Tierversuchen erhaltenen Ergebnisse (Insbesondere zu Wirkung und Nebenwirkungen) ohne weiteres am Menschen ihre Gültigkeit besitzen. Tierversuche sind jedoch unabdingbar, wenn es vor der Anwendung am Menschen um die Arzneimittel-Sicherheit geht. Naturgemäß ergeben sich oft Überschneidungen zwischen der Pharmakologie (ein Teilbereich der Humanmedizin) und der Pharmazie (ein Teilbereich der Naturwissenschaften).
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Universitäre, private und andere Einrichtungen, der Pharmakologie. Dies beinhaltet insbesondere die Entwicklung und Forschung, Verbesserung und Überwachung von Medikamenten.
Hier finden Sie Seiten die sich mit >>Synthetischen Hormonen<< bzw. Substanzen beschäftigen. Diese Wirkstoffe werden für eine Hormonsubstitution verwendet. Die Wirkungen bzw. Verstoffwechselung können durch Bestimmung der Blutwerte der körpereigenen Substanzen bestimmt werden. Die Blutwerte zu diesen Hormonen dienen dem Endokrinologen und den Betroffenen selbst als Anhaltspunkt, ob die hormonelle Einstellung stimmt und verändert werden muss.


Zur Begriffsbestimmung:

Hormone sind körpereigene Wirkstoffe, die in endokrinen Drüsen gebildet oder in bestimmten Zellarten oder Geweben entstehen und in spezifischer Weise Stoffwechselvorgänge in bestimmten Erfolgsorganen steuern.
Die Einteilung ist nach verschiedenen Gesichtspunkten möglich:
  • nach der Bildungsstätte, wie z.B. Hypophyse, Schilddrüse, Nebennieren, Keimdrüsen, usw.;

  • nach der Wirkungsweise, wie z.B. stoffwechselanregende, regulierende, nervenerregende und der Reproduktion dienenede Hormone;

  • nach der chemischen Konstitution, wie z.B. di Steroid-, Peptid- und Proteohormone.
  • Die Endokrinologie ist die Lehre von der Funktion endokriner Drüsen und Hormone.
    Die Klinische Pharmakologie beinhaltet die Lehre von Interaktionen, speziellen Fragestellungen wie Dosisanpassungen sowie insbesondere die Erforschung neuer Substanzen. Letzteres geschieht im Rahmen von klinischen Studien, welche eingeteilt werden von Phase I-IV. Die Klinische Pharmakologie besitzt Überschneidungen sowohl mit der Inneren Medizin als auch der allgemeinen und speziellen Pharmakologie
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