Spinale Muskelatrophie (Abkürzung SMA) ist die Bezeichnung für eine Gruppe erblicher neuromuskulärer Krankheiten. Betroffen sind spezialisierte Nervenzellen, die sogenannten motorischen Vorderhornzellen, die sich im Rückenmark befinden und die Muskulatur, die für die willkürliche Bewegung zuständig ist, kontrollieren. Durch die Erkrankung wird die Weiterleitung elektrischer und chemischer Impulse an die Muskelfasern verhindert, wodurch die Muskelkontraktion beeinträchtigt ist und die Muskelkraft abnimmt. Die verschiedenen Formen der Erkrankung unterscheiden sich unter anderem im Erkrankungsalter und im Verlauf. Der Diagnoseschlüssel nach ICD-10 lautet G12.
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