Heute schon gelacht?

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Mit Humor geht Vieles - insbesondere die Arbeit - leichter.
Hierzu die folgende Kolumne von Barbara Schröter:


Unternehmen in USA haben ein altes Erfolgsrezept neu entdeckt: Humor. Sie engagieren Berater, die bei den Mitarbeitern verschüttete - vielleicht auch abtrainierte - Ressourcen wecken sollen. In einer Umfrage von fast dreihundert Arbeitgebern betonten ein Drittel, dass sie Spaß am Arbeitsplatz als Teil ihrer Firmenkultur ansehen.
Und hier zu Lande? Heute schon gelacht? Die verschlossenen Mienen vieler Zeitgenossen auf dem Weg zur Arbeit geben eine klare Antwort. Der Job ist eine ernste Angelegenheit. Mürrisch lässt sich leichter ertragen, was nicht zu ändern ist, glauben sie. Irrtum. Denn das Leben ist leichter, auch der Job, mit einer Portion Humor. Doch die scheint vielen abhanden gekommen zu sein. Optimismus ist suspekt. Zufriedenheit will erst recht nicht aufkommen, wo es anderen doch viel besser geht. Und wo gelacht wird, geschieht das oft nicht mit anderen, sondern über andere.
Keine Frage, dass es eine Reihe von Tätigkeiten gibt, die nicht gerade Begeisterung auslösen bei denen, die damit ihr Geld verdienen müssen. Schließlich ist nicht der Spaß an der Arbeit vorrangig, sondern das Auskommen, das das Einkommen sichert. Doch unbestritten sind gute Laune und Humor die Würze des (Arbeits-)Lebens.
Humor und Kreativität sind für den amerikanischen Psychologen Josef R. Dunn die zwei Seiten einer Medaille. Das sollten Vorgesetzte beachten. Ist die Stimmung gut, stellt sich Erfolg viel eher ein. Schallt Gelächter über die Flure, bedeutet dies nicht, dass man dort nicht mit Ernsthaftigkeit bei der Sache ist. Das Gegenteil ist der Fall, Fröhlichkeit inspiriert - auch zu neuen Ideen. Ein schlechter Chef, dem der Humor fehlt, das zu sehen.
Ein guter Chef beherrscht die Leichtigkeit des Scherzens: Hängt der Arbeitsfrieden schief, entschärft ein passendes Wort schnell die belastete Situation. Humor als Waffe gegen Konflikte. Humor taugt aber auch als Mittel gegen Selbstüberschätzung. Denn wer sich selbst nicht so wichtig nimmt, sieht die Leistungen seiner Mitarbeiter oder Kollegen in einem anderen Licht. Und hier herrscht sicher auch in unserem Lande Beratungsbedarf.

[aus: "Die Welt", Ausgabe vom 13.12.1999]

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