Der Basset-Hound gehört lt. FCI (Federation Cynologique Internationale) zur Gruppe 6, Lauf-, Schweisshunde und verwandte Rassen, Sub-Sektion 3, Kleine Laufhunde und hat die Rassenstandard-Nummer 163. Der BASH wurde auf der Grundlage französischer Niederlaufhunde unter Einkreuzung verschiedener anderer Rassen Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in England gezüchtet. Kurz Zeit später wurde die Rasse in Amerika registriert, wo sie durch französische und englische Importe hingelangt war. Der Basset-Hound verfügt über sehr gute jagdliche Eigenschaften wie einer überragenden Spürnase und Ausdauer und wurde in der Vergangenheit, ähnlich dem Beagle, als Meutehund eingesetzt. Zu Beginn der sechziger Jahre kam der erste Vertreter dieser Rasse nach Deutschland und 1957 züchtete der Zwinger "vom Herzogtum Jülich" den ersten, offiziell anerkannten Wurf. Das lustige Aussehen wurde dem BASH fast zum Verhängnis, als er das Werbesymbol für eine Schuhfirma wurde und der Name "Hush Puppies" überall bekannt war. Skrupellose, profitgierige "Züchter" produzierten den Hund in Mengen und einige der angeblichen Rassemerkmale wie krumme Beine, Triefaugen und Hängerücken sind Makel aus dieser Zeit und entsprechen keineswegs dem Rassenstandard. Der Basset-Hound ist ein absoluter Familienhund, der sein "Rudel" braucht und liebt, aber trotz allem seinen Jagdtrieb nicht verloren hat.
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