Die Theologische Fakultät Fulda führt die Bildungstradition Fuldas fort, die mit der Gründung des Klosters Fulda (744) und dessen Schule (748) beginnt und unter Hrabanus Maurus und Rudolf von Fulda einen glanzvollen Höhepunkt erlebte. 1734 stiftete Fürstabt Adolf von Dalberg eine aus vier Fakultäten bestehende Universität. Nach deren Suspension durch den Landesherrn des säkularisierten Hochstifts Fulda, Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau, im Jahre 1805 führte die Theologische Lehranstalt des Bischöflichen Priesterseminars die wissenschaftliche Ausbildung der künftigen Fuldaer Diözesanpriester fort. Nach einer kurzen Unterbrechung während des Kulturkampfes wurde die Philosophisch-Theologische Lehranstalt 1886 wieder eröffnet. 1965 wurde die Philosophisch-Theologische Hochschule Fulda als eigenständige "Persona moralis in ecclesia" errichtet, 1978 durch die Hl. Kongregation für das Katholische Bildungswesen zur Theologischen Fakultät erhoben und vom Hessischen Kultusministerium 1983 unter der Bezeichnung "Theologische Fakultät Fulda - Staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule" bestätigt. Sie dient vorrangig der Ausbildung von Priesteramtskanditaten und führt als Abschluss zum Diplom in Katholischer Theologie. Daneben werden Aufbaustudiengänge zum theologischen Lizentiat oder Doktorat angeboten. Im Wintersemster 2002/2003 hatte die Hochschule 50 Studierende.

Siehe auch: 2

Theologische Fakultät Fulda
Informationen zur Geschichte der staatlich anerkannten wissenschaftlichen Hochschule, das aktuelle Vorlesungsverzeichnis, die Prüfungsordnungen, Veröffentlichungen und eine Liste der Professoren und Lehrbeauftragten.
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Letzte Änderung:
24. Juni 2015 um 13:58:01 UTC
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