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In dieser Kategorie werden Hochschulen in Niederösterreich gelistet. Die Listung erfolgt unabhängig davon, ob sie sich in staatlicher, kirchlicher oder privater Trägerschaft befinden. Hochschulen sind Stätten der Forschung und der wissenschaftlichen, technischen, pädagogischen und künstlerischen Ausbildung. Die älteste Art der Hochschulen ist die Universität; später kamen Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen, Kunst- bzw. Musikhochschulen und Technische Hochschulen hinzu.
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Die Donau-Universität Krems wurde 1995 als universitäres Zentrum für postgraduale Weiterbildung eingerichtet. Sie ist die erste staatliche Universität für postgraduale Weiterbildung in Europa. Der Sitz befindet sich in einer ehemaligen Tabakfabrik. Seit 1997 können Absolventen des interdisziplinären Europastudiums (Euras) den Titel MAS (Master of Advanced Studies) erwerben.
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Träger der Fachhochschulstudiengänge St. Pölten ist die "Gesellschaft zur Durchführung von Fachhochschul-Studiengängen St.Pölten mbH". Derzeit erfolgt der Unterricht noch in angemieteten Räumen. Der Neubau eines Fachhochschulgebäudes ist durch die Genehmigung weiterer Studiengänge und das dadurch bedingte Wachstum beabsichtigt. Die Fertigstellung des Projekts soll bis 31. Dezember 2004 erfolgen. Im Vollausbau ist das neue Gebäude für rund 1.200 Studierende konzipiert.
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Die Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik war die erste Fachhochschule in Österreich. Sie startete 1994 gleich mit zehn Fachhochschul-Studiengängen und ist die größte Fachhochschule Österreichs. Neben dem Campus in Wiener Neustadt bestehen noch Zweigstellen in Tulln und Wieselburg.
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Die IMC Fachhochschule Krems ist derzeit auf drei Standorte im Stadtgebiet verteilt. Das Stammhaus mit der Bibliothek befindet sich in der Piaristengasse. Die weiteren Standorte sind Dr. Karl-Dorrek Straße und "Regionales Innovationszentrum" RIZ Krems. Derzeit wird ein neuer "Campus Krems" gebaut, der 2005 fertig gestellt sein soll. Dann wird die IMC Fachhochschule Krems mit allen Studiengängen (Ausnahme: Tourismusmanagement und Exportorientiertes Management, die weiterhin in der Piaristengasse verbleiben) sowie der Verwaltung in das neue Gebäude einziehen.
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Das Josef-Matthias Hauer Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt besteht in dieser Form seit dem Jahr 1988. Es ging aus der gleichnamigen städtischen Musikschule hervor, die damals schon auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken konnte. Die Schwerpunkte des Studienbetriebes liegen auf den Abteilungen für lnstrumental- und Gesangspädagogik, einer Abteilung für Jazz, und den Konzertfachstudien, also der Ausbildung zum Orchestermusiker, Vokal- oder Instrumentalsolisten. Das Studium für lnstrumental- und Gesangspädagogik ist den entsprechenden Ausbildungen an den österreichischen Musikuniversitäten gleichgestellt.
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Die Pädagogische Akademie der Diözese St. Pölten in Krems ist eine private Bildungsinstitution des postsekundären Sektors, an der Lehrer und Lehrerinnen für österreichische Pflichtschulen (Grundstufe und der Sekundarstufe I) ausgebildet werden.
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Die Ursprünge der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz können schon in der Gründung des Zisterzienserklosters Heiligenkreuz am 11. September 1133 gesehen werden. Ab diesem Datum gibt es in Heiligenkreuz das Chorgebet, die geistliche Schriftlesung, die Ausbildung der jungen Mönche in Askese und Theologie, die Reproduktion und Produktion von Büchern im Skriptorium.
Um eine gute Ausbildung der Kleriker im kirchlichen Geist zu sichern, beschlossen die niederösterreichischen Zisterzienseräbte die Gründung einer eigenen philosophisch-theologischen Hauslehranstalt. Diese wurde von Kaiser Franz II. am 25. März 1802 bewilligt. Als Sitz des "Theologischen Institutes" wurde das zentral gelegene Stift Heiligenkreuz gewählt. Die Lehrinstitution wurde gemäß dem Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich vom 1. Mai 1934 staatsrechtlich anerkannt. Die Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz heute die älteste bestehende Ordenshochschule.
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Die Anfänge der Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten gehen zurück auf Weihbischof Anton Franz Marxer. Er richtete 1767/68 auf der Herrschaft Gutenbrunn (20 km nordöstlich von St. Pölten) ein Alumnat mit Theologiestudium ein. Es wurde am 26. November 1785 nach St. Pölten verlegt, wo es bereits ein theologisches Hausstudium gab, und dort als eine Art Pastorallehrgang weiter geführt.
Nach dessen Aufhebung errichtete Bischof Kerens für die Diözese eine philosophisch-theologische Lehranstalt, die 1791 ihren Betrieb aufnahm. Zunächst war sie eine reine Ausbildungsanstalt, gewann aber ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zusehends an wissenschaftlicher Bedeutung. Seit 1. September 1971 heißt sie Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten. Seit dem Studienjahr 1971/72 wird neben der fachtheologischen auch eine selbständige religionspädagogische Studienrichtung geführt. Die Studien entsprechen den kirchlichen Normen und der staatlichen Gesetzgebung.
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Die Pädagogische Akademie des Bundes in Niederösterreich ist eine Einrichtung zur Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen für das Lehramt an Volksschulen, Sonderschulen und Hauptschulen. Das Studium an der Pädagogischen Akademie wird in allen Staaten der EU anerkannt. Außerdem werden Akademielehrgänge im Rahmen der Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte angeboten. Für die Zukunft ist die Umwandlung in eine "Hochschule für pädagogische Berufe" beabsichtigt.
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Die Theresianische Militärakademie wurde von Maria Theresia mit Entschließung vom 14.12.1751 gegründet. Sie ist in der Burg von Wiener Neustadt untergebracht. 1-jährig-Freiwillige können nach einem Vorbereitungssemester die 3-jährige Ausbildung absolvieren und werden danach zum Leutnant ausgemustert. Seit 1997 ist die Militärakademie Fachhochschule und kann auch von Zivilisten besucht werden. Der Militärakademie angeschlossen ist ein Bundesoberstufenrealgymnasium (Militärrealgymnasium) und ein Bundesrealgymnasium für Berufstätige (zeitverpflichtete Soldaten).
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