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Hinweis für die Anmeldung von Kampfkunstschulen: Bei der Anmeldung bitte Name oder Bezeichnung der Schule, der Stilrichtung, des Ortes der Schule und möglichst den Namen des Schulleiters angeben. Beschreibungen bitte kurz und sachlich formulieren. Erwähnenswert ist auch die Zugehörigkeit zu Verbänden oder Vereinigungen und Besonderheiten der Website, die einen zusätzlichen Nutzen für den Besucher bieten.
Tai Chi Chuan, T´ai Chi Ch´uan, Tai Ji Quan oder Taijiquan ist eine alte traditionelle chinesische Kampfkunst. Es zählt zu den inneren chinesischen Kampfkünsten, auch Neijia genannt. Die Legende berichtet vom taoistischen Mönch Chang San-Feng, der im 12 Jh. n.Chr. Taichi Chuan entwickelt haben soll. Im Taijiquan unterscheidet man verschiedene Familien Stile; Chen Stil, Yang Stil, Wu Stil und Fu Stil.

Andere Stile

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Tai Chi Chuan, T´ai Chi Ch´uan, Tai Ji Quan oder Taijiquan ist eine alte traditionelle chinesische Kampfkunst. Es zählt zu den inneren chinesischen Kampfkünsten, auch Neijia genannt. Die Legende berichtet vom taoistischen Mönch Chang San-Feng, der im 12 Jh. n.Chr. Taichi Chuan entwickelt haben soll. Im Taijiquan unterscheidet man verschiedene Familien Stile; Chen Stil, Yang Stil, Wu Stil und Fu Stil.

Chen Stil

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Chen ist der älteste Stil des Tai Chi Chuan. Optisch hebt er sich vor allem durch die explosiven Kraftentwicklungen (Fa Chin) hervor. Chen Stil Tai Chi Chuan verbindet viele Bewegungsprinzipien zusammen mit der Entwicklung und Pflege von innerer Struktur und Energie. Chen Stil verwendet harte, weiche, schnelle und langsame Bewegungen für offensive und defensive Kampfanwendung. Gleichzeitig ist es eine Methode zur Entwicklung von guter Gesundheit, Krankheitsvorbeugung, Stressreduzierung und ein Weg für Meditation, Stille und Entspannung. Chen Stil Tai Chi Chuan ist ein komplettes, auf einfachen und natürlichen Prinzipien basierendes System für Kampfkunst und Gesundheit.

Li Stil

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Die taoistischen Künste der Li Familie fanden bereits in den 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts den Weg nach Europa. Li Kam Chan, der Erbe der Li Tradition aus Wie Hei in der chinesischen Provinz Shandong begann zu dieser Zeit, sein Wissen einer kleinen Gruppe in London weiterzugeben.

Das Li Stil Tai Chi Chuan ist in China anerkannt aber wohl nicht verbreitet.

Die bisher früheste schriftliche Erwähnung der Tai Chi Form datiert auf das Jahr 1860. Wie lange vorher es in der Tradition entstand ist allerdings noch ungewiss. In der kurzen Form gibt es einige Ähnlichkeiten zum Wu Stil des Wu Chien Chuan. Die Li Familie war für vor allem für ihr Ringen bekannt, Li Chan Kam selbst war in China ein berühmter Kämpfer.

Die Ausbreitung des Stiles geschah seit Li Kam Chan von England aus. 1974 kam Chee Soo auf Einladung des Frankfurter Rings zum ersten Mal nach Deutschland. Es folgten weitere englische und schließlich deutsche Lehrer, die den Stil zunächst im (Rhein-Main-Gebiet) Frankfurter und (im) Düsseldorfer Raum unterrichteten.

Sun Stil

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Der Sun-Stil des Taijiquan wurde von Sun Lutang in den Anfangsjahren der Republik China begründet und durch sein Werk "Taijiquan Xue" (Die Lehre des Taijiquan) untermauert. Er hatte seit seiner Kindheit Hsin I (Xingyiquan) geübt und mit 20 Jahren sein Gongfu in Xingyiquan vervollkommnet. In seiner späteren Lehrzeit bei Guo Yunshen begann Sun Lutang die Prinzipien und das Dao der Kampfkunst mit Hilfe des Yijing (I Ging) zu begreifen. Angetrieben von seiner Neugier besuchte er Cheng Tinghua in Beijing, um von ihm zu lernen. Durch diese Begegnung erfuhr er von Baguazhang. Da er bereits hohe Fertigkeiten in der Kampfkunst erlangt hatte, brauchte er nur einige Monate, um Baguazhang zu erlernen und seine Quintessenzen zu erfahren. Er fand heraus, dass sich Baguazhang und Xingyiquan nicht nur der gleichen Prinzipien bedienen, sondern sich wechselseitig ergänzen. Einige Jahre später sagte Cheng Tinghua, dass das Gongfu von Sun Lutang den Gipfel erreicht habe und er keinen ebenbürtigen Gegner an den beiden Ufern des Gelben Flusses mehr finden könne. Sun Lutang wollte selbst die Grenzen seines Wissen erspüren und meinte, er habe in der theoretischen Auseinandersetzung über Kampfkunst und Dao noch nicht alles erkannt. Der Charakter des Sun-Stil Xingyiquan und des Sun-Stil Baguazhang wurde tiefgreifend durch die Prinzipien der Mittigkeit und der Harmonie geprägt. Dies entspricht dem Wesenskern des Taijiquan, so dass Sun Lutang den geistigen Inhalt des Taijiquan, insbesondere was die innereJing Kraft etrifft, intuitiv erfasst hatte, obwohl er zu diesem Zeitpunkt Taijiquan noch nicht erlernt hatte. Er entwickelte die Idee, die Vorzüge dieser drei inneren Kampfkünste herauszustellen und miteinander zu verschmelzen, um sich der unerreichbaren Vollendung in der Kampfkunst zu nähern. Dabei bediente er sich auch der Prinzipien und Theorien der daoistischen Alchimie und es Yijing. Aus der Verfeinerung und Verschmelzung der Quintessenzen von Xingyiquan, Baguazhang und Taijiquan wurde das Sun-Stil Taijiquan geboren, das die folgenden Besonderheiten aufweist: Entsprechend dem Wuwei-Prinzip des Daoismus soll die Haltung von innerer Gelassenheit und Freiheit von Begierde die geistige Sammlung in der Mitte ermöglichen. So kann die innere Energie auf natürliche Weise erschlossen werden, um Jing-Kraft durch eine Verschmelzung von Shen (Geist) und Qi (Energie) entstehen zu lassen und die natürlichen instinktiven Fähigkeiten im körperlichen und geistigen Bereich zu schulen. Gemäß dem Yijing gehorcht die Formlehre des Sun-Stil Taijiquan den Prinzipien des Bagua. Innerlich werden die fünf Elemente in Bewegung gebracht. So können Übende das Einswerden von Außen und Innen, von Körper und Geist erleben.

Wu Stil

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Der Wu-Stil des Taijiquan geht auf den Mandschuren Quan You (1834-1902) zurück. Quan You war ein Schüler von Yang Luchang (1799-1872), dem Urvater des Yang-Stils, und wurde später von dessen Sohn Yang Banhou unterrichtet. Quan Yous Sohn Wu Jainquan (1870-1942) liebte die Kampfkunst seit seiner Jugend und wurde von seinem Vater ausgebildet. Nach 1912 unterrichtete er bei der Pekinger Forschungsgesellschaft für Leibeserziehung. Er vollendete die Entwicklung des Stils, und seine beiden ersten Schüler waren seine Söhne Wu Gongyi und Wu Gongzhao. Die neu eröffnete Taiji-Schule der Pekinger Gesellschaft wurde durch das chinesische Bildungsministerium finanziert. Lehrer von Sportinstituten aus allen Provinzen des Landes wurden für zwei Jahre nach Beijing gesandt, um Taiji zu studieren. Nach der Graduierung kehrten sie in ihre Provinzen zurück, um dort Taiji zu lehren und weiterzustudieren. So wurde der Wu-Stil über ganz China verbreitet. Wu Jianquan gründete 1935 in Shanghai den Jianquan-Taijiquan-Verband, in dem er der Vorsitzende und sein Schwiegersohn Ma Yueliang der zweite Vorsitzende war. Zu dieser Zeit reiste Wu Jianquan nach Hongkong und Kanton wie auch in viele andere Städte in Südchina. Er starb 1942. Wu Gongyi begann schon im Alter von 19 Jahren auf Einladung verschiedener Provinzen und Städte, dort Taiji zu unterrichten. 1924 wurde Wu Gongyi Chefausbilder der Kampfkünste an der Huangpu-Militär-Akademie - zu dieser Zeit die berühmteste Militärakademie in China. Gleichzeitig unterrichtete er auch an der Zhongshan-Universität. 1937 eröffnete Wu Gongyi eine Taiji-Schule in Kanton und seine Nachfahren führten den Wu-Stil in ganz Südostasien und später in Nordamerika ein. Wu Jianquans älteste Tochter Wu Yinghua lernte von ihrer Jugend an bei ihrem Vater und unterrichtete am Institut der Kampfkünste in Beijing. Mitte der 20er Jahre ging sie auf Einladung der Firma Siemens nach Shanghai und unterrichtete dort an verschiedenen Stellen. Zusammen mit ihrem Mann Ma Yueliang verbreitete sie den Wu-Stil in China bis in die 90er Jahre. Sie bekam den Titel eines Ehrenmitgliedes des chinesischen Kampfkunstverbandes und war in den Kampfkunstkreisen ganz Chinas sehr bekannt und angesehen.

Yang Stil

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Der Yang-Stil ist die Form, die man im Westen allgemein unter Tai Chi versteht. Ruhige, fliessende Bewegungen, die wie Zeitlupe aussehen.  Auch im Westen, zunächst in den USA, in Kanada und England und in den letzten Jahren auch in Europa, ist der Yang-Stil die am meisten verbreitete Form. Das geht zum großen Teil auf Cheng Man Ch'ing (gest. 1975) zurück, einen Schüler von Yang Ch'eng Fu. In der Volksrepublik China wurde 1955 von der Regierung eine kurze Fassung veröffentlicht, die sogenannte Peking-Form, die möglichst vielen möglichst rasch das Erlernen von Tai Chi Chuan ermöglichen sollte.

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Letzte Änderung: Mittwoch, 22. August 2007 3:46 PZ - editieren