Mormonen begründen ihr Glaubensbekenntnis auf den amerikanischen Religionsstifter Joseph Smith (1805-1844), der 1830 das "Buch Mormon" veröffentlichte und die "Kirche Christi" gründete. Dieses Buch bildet ihre Glaubensbasis und ist der Ursprung der Spottbezeichnung "Mormonen", die sich bald zu einem neutralen Spitznamen entwickelte. Die eigentliche Glaubensgrundlage bilden Neuoffenbarungen, die den mormonischen Führern zuteil werden. Die meisten Mormonen sind in den über 100 mormonischen Glaubensgemeinschaften organisiert, von denen aber nur drei im deutschen Sprachraum als Kirchen auftreten. Die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" (bis ca. 1920 "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage") ist die mitgliederstärkste Gruppe im Mormonentum, die "Gemeinschaft Christi" (zwischen 1872 und 2001 "Reorganisierte Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage") stellt die zweitgrößte Gruppe dar, und nur einige Anhänger in Deutschland hat die "Kirche Christi mit der Elias-Botschaft" (seit 1929). Bekanntheit erlangten die Mormonen insbesondere durch die Vielweiberei oder Polygamie, die einen beherrschenden Einfluss in der Theologie vieler mormonischer Kirchen hat und die von einigen Gruppen und unabhängigen Mormonen noch immer praktiziert wird.

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Siehe auch: 2

Confessio: Mormonen
Berichte und Links zu den mormonischen Gemeinschaften, von confessio.de zusammengestellt.
Relinfo - Mormonentum
Texte der Evangelischen Informationsstelle in der Schweiz.

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Letzte Änderung:
22. Mai 2016 um 20:27:57 UTC
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