Transgender und verwandte Themen mit gesellschaftlichem, psychologischem und medizinischem Schwerpunkt ausschließlich für Erwachsene. Zur Begriffsbestimmung: Transsexualismus: Es besteht der Wunsch, als Angehöriger des anderen anatomischen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit dem Gefühl des Unbehagens oder der Nichtzugehörigkeit zum eigenen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach hormoneller und chirurgischer Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen. TransFrau = Transsexuelle Frau = Mann-zu-Frau Transsexuelle = MzF TransMann = Transsexueller Mann = Frau-zu-Mann Transsexueller = FzM Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechtsrollen: Dabei wird gegengeschlechtliche Kleidung getragen (cross-dressing), um zeitweilig die Erfahrung der Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht zu erleben. Der Wunsch nach langfristiger Geschlechtsumwandlung oder chirurgischer Korrektur besteht nicht. Beim fetischistischen Transvestitismus ist das Umkleiden von sexueller Erregung begleitet ist. Sexuelle Reifungskrise: Die betroffene Person leidet unter einer Unsicherheit hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung, was zu Ängsten oder Depressionen führt. Dies kommt meist bei Heranwachsenden vor, die sich hinsichtlich ihrer homo-, hetero- oder bisexuellen Orientierung nicht sicher sind, aber auch bei Menschen, die nach einer Zeit scheinbar stabiler sexueller Orientierung - oftmals einer lange dauernden Beziehung - die Erfahrung machen, dass sich ihre sexuelle Orientierung ändert. Ichdystone Sexualorientierung: Die Geschlechtsidentität oder sexuelle Ausrichtung ist eindeutig, aber die betroffene Person hat den Wunsch, diese wären wegen der damit verbundenen psychischen oder Verhaltensstörungen anders und unterzieht sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern. Intersexualität: Unter dieser Bezeichnung werden alle chromosomal-, rezeptor- und hormonell-bedingten Abweichungen zusammengefasst, wie Ullrich Turner Syndrom, Klinefelter Syndrom, Androgenitales Syndrom, Müller-Gang-Persistenzsyndrom, Swyer-Syndrom, Reine Gonadendysgenesie, Androgen-Rezeptor-Defekt (Androgen-Insuffizienzsyndrom). Beim häufigsten intersexuellen Befund, dem Adrenogenitalen Syndrom (AGS), produzieren defekte Nebennieren zu viele männliche Sexualhormone. Dies führt bei weiblichen Feten manchmal zu einer sehr großen, penisähnlichen Klitoris. Man spricht dann von weiblichen Pseudohermaphroditen. Echte Hermaphroditen hingegen, mit Hoden und Eierstöcken, sind äußerst selten. Weitere anderen Bezeichnungen/Synonyme: Androgen-Rezeptordefekt, Androgen-Resistenz, Testikuläre Feminisierung, männlicher Pseudohermaphroditismus, Goldberg-Maxwell-Syndrom (CAIS), Morris-Syndrom (CAIS), Lub-Syndrom (PAIS), Reifenstein-Syndrom (PAIS) und Gilbert-Dreyfus-Syndrom (PAIS). Quellen und weitere Beschreibungen: Wissenszentrum Transsexualität ,  xy-frauen , ICD10/F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen , Glossar von Mattea

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Crossdresser Xenia
Der leidenschaftliche Transvestit stellt sich vor. Darstellung, Links, Bilder und ein Gästebuch.
Transensexkontakte
Es werden Videos, Bilder-Galerien, Live-Shows und Kontaktanzeigen präsentiert sowie ein Kontaktforum angeboten.
TV-Krankenschwester
Der TV-Orden informiert mit Spielregeln und Hinweisen zu Ausstattung und Sensibilisierung.

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Letzte Änderung:
11. März 2016 um 7:45:08 UTC
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